Pensionskassen senken Umwandlungssätze deutlich

Zürich, 10. Mai 2019 – Das Jahr 2019 ist für Schweizer Pensionskassen überaus erfolgreich gestartet. Dies zeigt die von Complementa durchgeführte Risiko Check-up Studie. Durch die in den ersten vier Monaten erzielte Rendite von 6.5% steigt der durchschnittliche Deckungsgrad von 102.7% auf 108.5%. Damit ist der Deckungsgradverlust, den Pensionskassen im Jahr 2018 erlitten haben, bereits ausgeglichen. Bedingt durch das schlechte Anlagejahr mussten sich Arbeitnehmer 2018 mit 1.4% jedoch mit der tiefsten Verzinsung seit Einführung des BVG begnügen. Ein neuer Tiefstwert wird auch beim Umwandlungssatz gemessen: Der durchschnittlich angewendete Satz liegt mit 5.64% nochmals um 0.17 Prozentpunkte tiefer als im Vorjahr. Für die kommenden Jahre haben Pensionskassen wegen des weiterhin tiefen Zinsniveaus sowie der steigenden Lebenserwartung weitere Senkungen geplant.

Lesen Sie die Medienmitteilung zu den Zwischenergebnissen unserer Studie „Risiko Check-up 2019 – zur aktuellen Lage schweizerischer Pensionskassen“.

Hier gelangen Sie zu Informationen zur Studie, zur Teilnahme und der kostenlosen kassenindividuellen Auswertung für Verantwortliche von Pensionskassen.

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