Andreas Rothacher äussert sich zur Private Equity-Kritik

Andreas Rothacher, Leiter Investment Research und Senior Consultant, äussert sich in der NZZ vom 6. Juni zu Kritik und Rückzügen bei Private Equity Anlagen.

Es sind mehrheitlich Privatkunden, die ihre Gelder aus den Fonds abziehen. Anders als institutionelle Investoren wie Pensionskassen oder Versicherungen können diese mit illiquiden Anlagen oft nicht so gut umgehen. «Das haben die Private-Equity-Anbieter in der momentanen Situation unterschätzt», sagt Andreas Rothacher, der Leiter Investment Research beim Beratungsunternehmen Complementa.

Das Risiko für institutionelle Investoren wie Pensionskassen aus diesen Evergreen-Fonds schätzt er jedoch als gering ein. Pensionskassen würden Fonds mit mehrheitlich institutionellen Investoren bevorzugen. Zum einen, weil sie günstiger sind. Zum anderen legen Pensionskassen laut Rothacher auch mit einem längeren Zeithorizont an als Private. Dieser ist meist besser auf die lange Laufzeit von rund 7 Jahren eines Private-Equity-Fonds abgestimmt.

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